Die Esoterische Wissenstradition

Die Esoterische Wissenstradition



Der Sinn des Lebens ist Bewusstseinsentwicklung. Das bedeutet daher, dass sich Individuen sich auf unterschiedlichen Stufen und Niveaus der Entwicklung befinden, je nachdem wann der Übergang vom Tierreich zum Menschenreich stattfand. Die offenbare Folge davon ist, dass es ältere Brüder gibt, die ihre Entwieklcung im Menschenreich abgeschlossen haben und in das fünfte Naturreich übergegangen sind. Diese unsere älteren Brüder gaben ihr Wissen im Laufe der Zeit auf unterschiedliche Weise weiter, was allerdings zum Missbrauch des Wissens und zum Untergang von Zivilisationen geführt hat.


Das veranlasste unsere älteren Brüder, sich zurückzuziehen und das Wissen nur noch durch Geheimorden weiterzugeben, welche Individuen vorbehalten waren, die ein ausreichend hohes Bewusstsein erreicht hatten. Dies wurde als notwendig angesehen, da das Wissen die Menschheit in schiere Gefahr bringen könnte, wenn es in falsche Hände gerät. Diese Orden wurden bei allen Völkern eingeführt und bildeten zum Beispiel die Grundlage des Gnostizismus, Hermetismus, Zoroastismus.


Zwei Versuche geschahen seitdem, dem weitverbreiteten Hass unter den Menschen entgegenzuwirken, indem zwei höhere Eingeweihte mit ihren Botschaften inkarnierten. Buddha mit seinen Weisheitslehren und Christos mit seinen Liebeslehren. Doch beide Versuche missglückten und die Lehren wurden verfälscht. 


Später wurde jedoch beschlossen, im Jahre 1875 das esoterische Wissen in symbolischer Form zu veröffentlichen. Der Beschluss war uneinig, was zeigt, wie schwierig die Frage war, ob eine völlig desorientierte Menschheit in der Lage sein würde, sich dieses Wissen anzueignen, um eine gesunde Vernunft und ein Gefühl der Einheit zu entwickeln. Das Wissen wurde daher in symbolischer Form veröffentlicht, was Schutz vor Nichteingeweihten bot. Diese Aufgabe wurde H. P. Blavatsky übertragen, und zu diesem Zweck wurde die Theosophische Gesellschaft gegründet. Blavatsky veröffentlichte unter anderem „Die Geheimlehre“ und „Isis entschleiert“. Dann folgten mehere höhere Eingeweihte, wie C.W. Leadbeater, A.P. Sinnet, Annie Besant und Alice A. Bailey. Sie gaben das Wissen weiter, so gut sie konnten und nutzten dabei bereits veröffentlichte Fakten als auch neue.


Eine Menge Details wurden im Nachhinein durch die Veröffentlichung der von Pythagoras ausgeformten Hylozoik erklärt, durch die Lehre von der lebendigen Materie. Dieses Mentalsystem ersetzt die unklare und missverstandene Symbolik, die frühere Veröffentlichungen der Esoterik kennzeichnete. Die Symbolik der älteren Esoterik zielte darauf ab, die Intuition zu schulen, um die Kausalwelt zu erreichen. Die Methoden der Lichttechnik, die das Mentalsystem der Hylozoik anwenden, erreichen die Kausalwelt durch Perspektiv- und Systemdenken.


Zum Beispiel können wir die Hylozoik als Schlüssel anwenden, um die Symbole und unklaren Begriffe der älteren Esoterik zu verstehen. Alice A. Bailey schreibt in „Eine Abhandlung über Weiße Magie“, dass der Mensch keine Seele habe. An anderer Stelle schreibt sie, dass der Mensch eine Seele habe. Durch die Hylozoik und die drei Aspekte können wir verstehen, dass sie sich auf die kausale Hülle bezieht. Der Mesch hat eine Seele (Kausalhülle - Materieaspekt).Der Mensch hat keine Seele (Kausalbewusstsein, Selbstbewusstsein, Bewusstseinsaspekt). Der Begriff der „Seele“ ist ein deutliches Beispiel für unklare Begriffe in der Darstellung der älteren Esoterik.


Es war ein schwedischer Esoteriker namens Henry T. Laurency, der im Jahr 1950, dem Jahr des Eintritts in die Wassermann-Zodiakal-Epoche, die Hylozoik in den Büchern Der Stein der Weisen und Das Wissen um die Wirklichkeit veröffentlichte. Nach seinem Fortgang wurden die von ihm hinterlassenenund vorbereiteten Manuskripte in Form der Bücher Der Weg des Menschen und Lebenswissen Teil Eins bis Fünf veröffentlicht.



Für diejenigen, die sich vertiefen wollen, gibt es eine solide Wissensbasis, die von dem Verein  Föreningen Kunskap för människans harmoniska utveckling - www.veidos.org zur Verfügung gestellt wird.
Deutschsprachige Interessenten können hier Unterstützung erhalten: www.pythagoras-studien.de


Buchtipps



„Die Erklärung“

„Ätherhülle“

von Lars Adelskogh


„Wissen um die Wirklichkeit“

„Der Stein der Weisen“

„Der Weg des Menschen“

„Lebenswissen Eins“

und weitere Bücher von Henry T. Laurency